Bread & Roses

Offenes Treffen zu “neuer Klassenpolitik“
Immer Donnerstags um 20 Uhr
seit dem 10. Mai 2018

[ Aktuelles zu und aus den Treffen findet ihr immer hier: Bread & Roses ]

Neue Klassenpolitik – was ist das eigentlich?

Was ist daran neu, was alt? Und was heißt denn hier überhaupt Klasse? Geht es darum, ein revolutionäres Subjekt zu suchen, oder um die Revolutionierung der Subjektivität? Fragen über Fragen! Diesen soll in regelmäßigen und offenen Treffen nachgegangen und neue erarbeitet werden.

Wir sind eine Initiative aus dem Bildungskollektiv der association 14a und haben bewußt kein Programm für diesen Diskussionskreis erarbeitet. Dieses steht und fällt mit den Interessen, Bedürfnissen und Perspektiven der Teilnehmenden. ‚Bread & Roses‘ weiterlesen

Diskussion mit Thomas Kuczynski

Offene Diskussion mit Thomas Kuczynski im Rahmen des Bildungskollektivs in der association ★ 14a
Beginn: Mi, 04.04.2018 19 Uhr

Thomas Kuczynski ist Autor des 2017 im VSA Verlag erschienen Buches Karl Marx: Das Kapital Kritik der politischen Ökonomie, Erster Band Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals.

Mit ihm findet in den Räumen der association 14a eine Vorstellung der Entstehungsgeschichte seiner überarbeiteten und neu aufgelegten Ausgabe des Kapitals von Karl Marx statt.

Im offenen Gespräch werden wir uns mit ihm gemeinsam Fragen zu Krise, Kapital, Geld und möglichen Akkumulationszyklen nähern.

Lesekreis MEW 42 – Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie

Lesekreis des Bildungskollektivs in der association ★ 14a
Beginn: So, 04.02.2018, 17 Uhr

Textgrudlage ist „MEW 42“, Dietz Verlag, 1. Auflage 1983 (oder unveränderte Nachdrucke).

Die Treffen finden dann – ohne Teamer_innen – immer wöchentlich am Sonntag um 17 Uhr statt. Sie sind auf eine Dauer von ca 2 Std. angelegt.

Die Abschnitte werden selbständig gelesen und vorbereitet und dann Sonntags gemeinsam, nach einer rotierenden Einführung, diskutiert. Die ersten 4 Treffen befassen sich mit Vorwort und Einleitung, dienen dem weiteren Kennenlernen, sowie einer ersten Begriffs- und Methodenklärung. Währenddessen sollte es für Interessierte problemlos möglich sein, nachträglich in den Kreis einzusteigen.

Materielle Spuren des nationalsozialististischen Terrors. Zu einer Archäologie der Zeitgeschichte

Buchpremiere mit dem Autor Reinhard Bernbeck
Fr, 19. Januar 2018, 20:00 Uhr

Am Nordrand des Tempelhofer Feldes stand das KZ Columbia, welches die Nazis 1938 für den Bau ihres megalomanen Flughafens abrissen. Später errichteten Rüstungsfirmen (u.a. Lufthansa) nahebei große Zwangsarbeitslager. Beide Orte wurden in den Jahren 2012 bis 2014 archäologisch erforscht. Das vorgstellte Buch gibt Einblick in die Ergebnisse dieser und anderer Ausgrabungen von Tatorten der Nazis. Es stellt zugleich die Frage, wie sich die bislang wenig beachtete Evidenz solcher Grabungen auf die Geschichtsschreibung auswirkt.

Reinhard Bernbeck lehrt an der Freien Universität Vorderasiatische Archäologie.

Das Sammellager in der Berliner Synagoge Levetzowstraße 1941/42

Buchpremiere
Di, 14. November 2017, 20:00 Uhr
Veranstalter: Berliner VVN-BdA

Eine Veranstaltung der Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten im Rahmen der Gedenk-Demonstration zum 9. November in Moabit.

Die Berliner Gestapo richtete im Oktober 1941 in der damals zweitgrößten Synagoge Berlins das Sammellager Levetzowstraße ein. Es diente dem NS-Regime bis Herbst 1942 als temporärer Haftort zur Vorbereitung der Deportation von ca. 20 000 antisemitisch verfolgten Menschen in Ghettos und KZ. Die Studie schildert die Abläufe im Lager, die Leiden der Opfer, ihre Widerstandsstrategien, aber auch die Handlungsräume und Motivationen der Täter. Ein besonderes Augenmerk gilt der Beschreibung und Analyse der Wahrnehmbarkeit der Vorgänge um das Sammellager sowie der Rolle der Berliner Bevölkerung. Das Schlusskapitel befasst sich mit der Nachkriegsgeschichte des Ortes und der gescheiterten justiziellen Aufarbeitung.

Autor: Philipp Dinkelaker, M.A. und freischaffender Künstler, studierte Neuere Geschichte, Alte Geschichte und Philosophie an der Technischen Universität Berlin.

Begrabt mein Herz am Heinrichplatz

Buchvorstellung
Sa, 17. Juni 2017, 18:00 Uhr

Lesung des subversiven Machwerks in Anwesenheit der wagemutigen Verleger von bahoe books aus Wien

„Eine Reise in 45 Szenen durch die Welt einer untergegangenen Bewegung und erinnerte Bilder an eine sagenumwobene Halbstadt, die es nicht mehr gibt. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben, so heißt es. Doch jene Bewegung, die im Schatten der besetzten Häuser in Westberlin entstand, hatte eh nie im Sinn, Geschichte zu schreiben. Sie war sich ihrer Vergänglichkeit ebenso bewusst wie ihrem Unvermögen, an den bestehenden Verhältnissen etwas grundsätzliches zu ändern. Niemand glaubte mehr an den Strand unter dem Pflaster, die Züricher Gefährten hatte schon vorgegeben, dass Beton nicht brennt und so wurde Was ist uns geblieben außer zu kämpfen und zu lieben zum Soundtrack der letzten Revolte.“

bahoe books: http://www.bahoebooks.net/

Autor: Sebastian Lotzer

Ausnahme- als Normalzustand

Vorstellung der 112. Ausgabe von CILIP/Bürgerrechte & Polizei
Do, 27. April 2017, 20:00 Uhr

Veranstaltung zur Terrorismusbekämpfung und dem „état d’urgence“ in Frankreich

Die Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP widmet ihre aktuelle Ausgabe dem Thema Terrorismusbekämpfung. Für die Veran­staltung haben wir den Politikwissenschaftler Fabien Jobard ein­geladen. Er wird über die Situation in Frankreich berichten, die Geschichte des Ausnahmezustands und seiner Normalisierung, die Folgen der einzelnen Maßnahmen und eine politische Einordnung. Am Ende wollen wir beleuchten, welche Folgen der „état d’urgence“ für die Sicherheitsarchitektur in Deutschland hat.

Mehr unter: www.cilip.de

Veranstalter: Zeitschrift Bürgerrechte & Polizei/CILIP

Lesekreis – Staatskritik

Lesekreis des Bildungskollektivs in der association ★ 14a
Beginn: So, 27.11.2016, 18 Uhr

Der Lesekreis beginnt am 27.11.2016 in den Ladenräumen. Treffen finden dann immer zwei-wöchentlich Sonntags um 18 Uhr statt. Die selbständig gelesenen Textstellen werden auf den Treffen dann ohne Anleitung diskutiert, Vorbereitungen rotieren unter allen Beteiligten.

Textgrundlagen:
„Der Staat des Kapitals“, Johannes Agnoli
„Allgemeine Rechtslehre und Marxismus“, Paschukanis

Lesekreis – Das Kapital Band II

Lesekreis des Bildungskollektivs in der association ★ 14a
Beginn: So, 30.10.2016, 18 Uhr

Der Lesekreis beginnt am 30.10.2016 in den Ladenräumen. Treffen finden dann immer zwei-wöchentlich Sonntags um 18 Uhr statt. Vorläufig geplant ist, die Lektüre bis Mitte 2017 abzuschließen. Die selbständig gelesenen Textstellen werden auf den Treffen dann ohne Anleitung diskutiert, Vorbereitungen rotieren unter allen Beteiligten.

Textgrundlage ist „Das Kapital – Kritik der Politischen Ökonomie“ Zweiter Band, unveränderter Nachdruck der 9. Auflage 1963, Karl Dietz Verlag Berlin

Friedel54 verteidigen!

Stellungnahme zur drohenden Räumung der Friedel54

Der Kiezladen Friedel54 entstand Januar 2005 als „verlängertes Wohnzimmer“ und entwickelte sich zu einem Sozialen Zentrum in Nord-Neukölln. Unzählige Personen und Initiativen bauten über die Jahre den Laden zu dem auf, was er jetzt ist: eine soziale und kämpferische Infrastruktur für die Nutzer_innen und die Nachbarschaft im Kiez.

Für uns liegt die Notwendigkeit solcher Orte auf der Hand. Auch wenn soziale und politische Solidarität vor allem in den Alltagsrealitäten und -kämpfen wächst, bleiben diese doch zumeist exklusiv oder fragmentiert. Ein Mittel, dieser Isolierung entgegenzuwirken ist das Soziale Zentrum: In Zeiten sich verschärfender Konflikte braucht es kollektive Räume der Kritik, Analyse und Organisierung.

Die (angekündigte) Räumung des Ladens würde einen massiven Einschnitt in die widerständigen Prozesse in Nord-Neukölln bedeuten. Ob solche Strukturen durch die kapitalistische Logik, politische Repression oder wodurch auch immer angegriffen werden, ist für uns erst einmal nebensächlich, und höchstens eine Frage des taktischen Umgangs damit.

Gegen Staat, Nation & Kapital – Friedel54 verteidigen!

Viel Liebe, Kraft und Hoffnung wünschen wir insbesondere den kämpfenden Mieter_innen.

association 14a & Friends, April 2016
‚Friedel54 verteidigen!‘ weiterlesen


association ★ 14a

Hinweise auf ausgewählte Veranstaltungen in unseren Räumen am Heinrichplatz. Wenn ihr Kontakt zu den im Laden assozierten Gruppen sucht, kommt am besten zum offenen Plenum, den hier genannten Veranstaltungen oder fragt im Second Hand Buchladen nach.

Kontakt

Oranienstr. 14a
10999 Berlin - Kreuzberg (am Heinrichplatz)



Web: http://association14a.org
Mail: info@association14a.org

Offenes Plenum: immer am ersten Dienstag im Monat um 19 Uhr

Bildungskollektiv

Das öffentliche Koordinierungstreffen findet i.d.R. Sonntags von 16 – 18 Uhr statt.

Was ist das Bildungskollektiv: PDF

Sozialberatung

mit Anwältin für Sozialrecht.
Hartz IV und andere sozialrechtliche Sachen
(z.B. Krankenkasse, Elterngeld, SGB XII)
Mittwoch
17 – 19 Uhr