Archive for the ‘sonstiges’ Category

Calais Migrant Solidarity Berlin – Donation Collection Point

Mittwoch, Dezember 10th, 2014

Sammelort der Spenden für Calais Migrant Solidarity Berlin in der assoziation ★ 14a. Hier der Text der Soligruppe:

We now have a permanent collection point for donations for Calais. We are especially seeking donations now as we will be travelling with a car to Calais soon for the upcoming skillshare week.

Calais Migrant Solidarity Berlin:

Please bring donations to:
Müßiggang: Second-Hand-Buchladen (part of assoziation ★ 14aWegbeschreibung)

ABOUT CALAIS: Calais is a small town on the French border to the United Kingdom, a final bottleneck through which migrants must pass on their way to England. Calais Migrant Solidarity (CMS) has been doing solidarity work with many of the thousands of migrants who have come through Calais since 2009. Over the last six months, a dramatic increase in numbers has taken place there; as of November 2014, there were an estimated 2,500 migrants living in Calais. There are no state-funded shelters in Calais for persons without papers: migrants live in extremely harsh conditions (especially now, as winter is arriving) with very limited access to organized support. For those who are trying to cross the border here, repression in the form of evictions, police brutality, right-wing violence and arrests are a constant threat.

for more see: https://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/

WHAT WE NEED ON THE GROUND :

  • Men’s Winter Clothing and Weather-Resistant Shoes- we really need this at the moment
  • Medicine and Medical Supplies
  • Tents, tarps and sleeping bags – we always need lots of them;
  • Bikes, bike trailers and bike repair stuff – are always needed and really useful for people to stay mobile and get around;
  • Pots, pans, utensils, plates, cups, cutlery – for people in the squats and jungles;
  • Books, dictionaries, texts, zines etc – in any and all languages. Especially, English, French, Italian, Arabic, Pashto, Farsi, Tigrinya, Amharic and Greek;
  • Games & music making – card games, board games, footballs, basketballs, and any instruments etc;
  • Tools – for fixing stuff;
  • Phones, phone chargers and sim cards;
  • Cameras – we are always in need of good cameras as they are often damaged / destroyed by the police;

Soliabend

Donnerstag, Januar 24th, 2013

Freitag, den 25.1. ab 20.00 Uhr
in der Meuterei, Reichenberger 58.

Solicockails für die association ★ 14a

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Mietzahlungen sitzen uns im Nacken. Deswegen, und natürlich weil wir uns darauf freuen, einen netten Abend mit euch zu verbringen, laden wir zum Solitresen. Für feste und flüssige Gaumenreize ist gesorgt.

Kommt zahlreich und durstig.

Gerne lassen wir uns am Tresen von euch in Gespräche darüber verwickeln, was bei uns nach längeren Diskussionen und Umstrukturierungen so los ist und wie wir uns die Zukunft des Ladens vorstellen.

Bis dann

SUBVERSION & ABGRUND

Montag, Januar 21st, 2013

am Freitag, 25.01.2013 um 19 Uhr
im Spor Klübü
Freienwalder Str. 31, 13359 Berlin-Wedding

Ausstellungseröffnung

Eine Ausstellung der Künstlergruppe BEWEGUNG NURR (Alekos Hofstetter/ Christian Steuer/ Florian Göpfert) mit Werken und Beiträgen von:

Boris Abel, Michelle Alperin, bankleer, Rainer Bellenbaum, Tina Born, Lukas Feireiss, Peter Funken & Andreas A. Koch, Jörn Gerstenberg, Frauke Hehl, R.J.Kirsch Andreas Koch (mit A. Schimanski und A. Middendorf), Ins A Kromminga, Käthe Kruse, Esther Horn, Joe Neave, Jens Meinrenken, Robert Sokol, Sabeth Buchmann, Tanja Vonseelen, Christine Weber und Daniel H. Wild.

Es gibt im heutigen System keine echte Subversion. Im Gegenteil: jegliche Form der Subversion wird vereinnahmt (neudeutsch: kooptiert) und ihrer Kraft enthebelt. Dies gilt insbesondere für die Ansprüche der Kunst. Daß man deshalb durch Unterwanderung nur bestätigt, ist daher völlig klar und keine besonders hilfreiche Beobachtung. Subversion ist dementsprechend kein positiver Begriff oder eine effektive Gegenbewegung, sondern eine naive und illusorische Erwartungshaltung, die wenig bewirken kann.
Ein interessanter Lösungsansatz für diese Unwirksamkeit von Subversion liegt daher in ihrem Gegenteil, nämlich in der Affirmation. Kann man ein System dadurch unterwandern, in dem man es völlig bestätigt? Ist die wahre Subversion nicht diejenige, die ein System ausdrücklich aufrecht erhält und es konsequent auf seine Spitze treibt? Es daher „aufhebt“ im doppelten Sinne? Diese Überlegung gibt dem Prinzip Subversion eine ironische Utopie zurück: nur durch eine vollendete Bestätigung kann das System seiner Macht beraubt werden, obschon auch diese Umkehrung genauso naiv wie der Glaube an eine subversive Kraft ist. Und dennoch persifliert dieser Glaube die Hoffnung auf eine Unterwanderung und gibt dadurch dem affirmativen Handeln im System eine Bedeutung zurück, die der Dekonstruktivismus uns ja allenthalben versprochen hatte, während er gleichzeitig auf einen alten Denkansatz im dialektischen Materialismus zurückgreift. (Wir warten allerdings immer noch auf die Erlösung.)
Wir sind also nach wie vor mit der Frage beschäftigt, was im Wirklichen den Platz für das Mögliche freihält. Es ist ein bekanntes Problem. Genauso könnte ja ein Spießer behaupten, er unterwandere den Kapitalismus von innen heraus, indem er subversiv Porsche fährt. Diese Eckpunkte weisen auf das hin, was die BEWEGUNG NURR uns ausrichten möchte: es sei Aberglaube, daß auch diejenigen, die es sich im System gemütlich gemacht haben, zu seinem Untergang beitragen werden. (Daniel H. Wild, 2013)

http://www.nurr.net/

Podiumsdiskussion zum Thema „Subversion und Kunst“
Samstag, 2.2.2013 um 19 Uhr
Teilnehmer: Julia Lazarus, Kerstin Karge, Jens Meinrenken, Andreas Koch, Moderation: Peter Funken

Live-Performance am Samstag, 2.2.2013 um 21 Uhr
BURQADIZCOMASCHINE
Chris Dreier, D. Holland-Moritz, Ursula Döbereiner
feat. Dancemaschines
http://www.myspace.com/burqamachines

Spor Klübü
Freienwalder Str.31
13359 Berlin
Öffnungszeiten: Samstag, 26.01. und Sonntag, 27.01.2013 von 14:00 -17:00
Vom 28.01. bis 02.02. nach Terminvereinbarung per Mail: moju@momagic.de

9 8 4 1

Freitag, Oktober 12th, 2012

HELLERAU – EUROPÄISCHES ZENTRUM DER KÜNSTE DRESDEN
Karl-Liebknecht-Strasse 56
01109 Dresden
www.hellerau.org

Temporäres Denkmal für Johann „Rukeli“ Trollmann
Deutscher Meister im Halbschwergewicht, 1933
20.10.- 16.12.2012

Ein Werk der Künstlergruppe BEWEGUNG NURR in Kooperation mit workstation Ideenwerkstatt Berlin e.V.

Einweihung des Denkmals am Freitag, dem 19. Oktober 2012 um 18 Uhr durch Rita Vowe und Manuel Trollmann (Tochter und Großneffe Johann Trollmanns).

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog (Dr. Tanja Vonseelen/ Hrsg.) mit Textbeiträgen von Dr. Silvio Peritore, Dr. Roger Repplinger und Sophia Schmitz. Katalog Online Download unter trollmann.info

Die BEWEGUNG NURR (Alekos Hofstetter/Christian Steuer/Florian Göpfert) wollen mit ihrer Installation bestehend aus einem stählernen Boxring mit Betonoberfäche ein temporäres Denkmal für einen außergewöhnlichen sinto-deutschen Boxer schaffen, dem aufgrund seiner ethnischen Wurzeln im Nationalsozialismus Erfolg und sozialer Aufstieg versagt blieben. Entrechtet und ausgegrenzt, verlor Johann Trollmann schrittweise seine Existenzgrundlage, wurde 1942 im KZ Neuengamme inhaftiert und 1944 im KZ Wittenberge ermordet.

Die über eine Ringecke abgesenkte Boxringskulptur 9841 – der Titel greift die Häftlingsnummer Trollmanns aus dem KZ Neuengamme auf – übersetzt in originaler Größe die soziale und politische Gefährdung, die Trollmanns Leben beherrschte, in ein dreidimensionales Objekt. Die schräge Ebene des Boxrings garantiert keinen Halt mehr, so wie die brutale Diffamierung „nicht-arischer“ Menschen im Dritten Reiches Trollmann sukzessive in den Abgrund von Rechtlosigkeit und Verfolgung zog. Er verlor nicht nur seinen rechtmäßigen Anspruch auf den sportlichen Titel des deutschen Meisters im Halbschwergewicht, sondern auch – und mit ihm viele „nicht-arische“ Sportler – sein Leben.

Erst im Jahr 2004 wurde Trollmann posthum der Titel des Deutschen Meisters im Halbschwergewicht vom Berufsverband Deutscher Boxer wieder zuerkannt, seine Heimatstadt Hannover benannte bisher nur einen Fußgängerweg nach ihm. Mit der Skulptur 9841 soll das Schicksal Trollmanns wieder in den öffentlichen Fokus gerückt werden.

http://www.nurr.net/

a.r.a.p. in der Presse

Montag, August 13th, 2012

Am 17.07.2012 erschien in der taz ein Artikel über die Antirepressionsgruppe a.r.a.p. – against repression against prison. Die Gruppe ist seit August 2010 Teil der association ★ 14a

Den Artikel gibt es hier zum download: als PDF.

a.r.a.p. – für eine Gesellschaft ohne Knäste

Beratung und direkte Unterstützung für Frauen, Lesben und Trans*, die im Gefängnis sitzen.

Die Gruppe against repression against prison (a.r.a.p.) berät und unterstützt Menschen während und nach dem Gefängnisaufenthalt. Auch FreundInnen und Verwandte können die Unterstützung der a.r.a.p. in Anspruch nehmen. Seit 2003 informiert die Gruppe über Gefängnisse und ihre gesellschaftliche Bedeutung, ab dem Jahr 2010 hat sie ihre Arbeit auf direkte Unterstützung für Menschen in Gefängnissen ausgeweitet und ein feministisches Beratungsbüro für Frauen, Lesben Trans* eröffnet – mit dem Schwerpunkt „Hilfe nach dem Knast“.

Die Arbeit der a.r.a.p orientiert sich an den Alltagssorgen der InsassInnen: Die Frauen brauchen im Gefängnis oft Unterstützung beim Durchsetzen einfachster Rechte, die durch den Gefängnisalltag und seine Strukturen außer Kraft gesetzt sind: Nora, ein Gründungsmitglied von a.r.a.p., berichtet, dass momentan in Gefängnissen bei Frauen häufig das Borderline- Syndrom oder Bipolarität diagnostiziert wird. Eine therapeutische Behandlung würde ihnen aber immer wieder erschwert, indem ihnen die nötige Ausgangszeit aus dem geschlossenen Vollzug für den Besuch in der Therapiestelle nicht gewährt würde. Stattdessen würden sie oft mit Medikamenten behandelt, deren Nebenwirkungen die Arbeitsfähigkeit der InsassInnen einschränken würden.

Doch selbst wenn die Frauen und Trans* Gefängnisarbeit leisten könnten, würden sie nicht viel verdienen: Bei achtstündiger Arbeit würden sie einen Tagessatz von 7,80 Euro bis 11,94 Euro erhalten, müssten davon aber Gebrauchsgüter zu völlig überhöhten Preisen kaufen. Im Gefängnis würden, Nora zufolge, 140 Gramm Tabak 18,95 statt 16,95 Euro kosten, Süßstofftabletten sogar bis zu 5 Euro statt der üblichen 99 Cent. Sie berichtet, dass die Frauen bis vor Kurzem kein Parfum beziehen konnten, weil es Alkohol enthält, der im Gefängnis verboten ist. Mittlerweile ist der Besitz von 100 ml Parfum erlaubt, weil „die Gefängnisleitungen wohl gemerkt haben, dass nicht so viele Frauen ihr Parfum trinken wollen“, erklärt Nora mit einem kleinen Lachen.

Es gibt auch Gefangene, die die Arbeit im Gefängnis als eine Form von Zwangsarbeit ablehnen. In einem Fall habe ein Insasse sich geweigert, an den Arbeitsmaßnahmen teilzunehmen. Seine eigene schmutzige Wäsche habe er ebenfalls nicht im Gefängnis waschen lassen wollen, um die dortige Arbeit zu boykottieren. In diesem Fall tauschte die a.r.a.p. alle zwei Wochen seine gebrauchte Wäsche gegen saubere aus. Aber auch nach der Haftzeit nehmen die Probleme kein Ende: Nora erklärt, dass die ehemaligen InsassInnen oft bei der Wohnungs- und Arbeitssuche Diskriminierungen erleben und gegenüber MitbewerberInnen benachteiligt werden. Bei all diesen Problemen hilft die a.r.a.p. den Menschen mit sozialer oder juristischer Beratung weiter. Mehrere AnwältInnen arbeiten ehrenamtlich oder gegen Prozesskostenhilfe mit der a.r.a.p. zusammen und unterstützen die InsassInnen in allen Bereichen der Antragsstellung von Therapiezulassungen bis zur Haftminderung. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit von a.r.a.p. Liegt bei der Unterstützung von Trans*. Momentan sind 30 Trans* in deutschen Gefängnissen untergebracht. Ihre Haftbedingungen sind besonders schwierig, weil ihre MitinsassInnen sie häufig diskriminieren. Zum Schutz vor Anfeindungen müssen sie ihre Haftzeit meistens in Isolation absitzen, wodurch die Haftbedingungen unnötig verschärft werden. Nora berichtet auch von einem Transmann, der seine achtmonatige Haftzeit zwangsweise in der Krankenabteilung verbrachte, weil die Gefängnisleitung annahm, dass er hier sicherer wäre. Um queeren Menschen den Aufenthalt im Gefängnis zu erleichtern und über die speziellen Probleme dort zu informieren, hat die a.r.a.p einen „Antirepressionsratgeber für Queers“ veröffentlicht.

Die a.r.a.p. arbeitet mit anderen Antirepressionsgruppen zusammen, unter anderem mit der Gruppe Kiralina, die ähnlich wie die a.r.a.p. Menschen in Gefängnissen unterstützt. Kirilana hat sich darauf spezialisiert, die Verschickung der drei pro Jahr erlaubten Paketsendungen zu organisieren. Mit den Paketen, die zu Ostern, Weihnachten und einem frei gewählten Zeitpunkt verschickt werden können, erhalten die InsassInnen Waren, die im Gefängnis zu teuer oder nicht erhältlich sind. Durch die Arbeit von Kiralina erhält die a.r.a.p. immer wieder Informationen über InsassInnen, die nicht durch FreundInnen oder Verwandte unterstützt werden und deshalb um Besuch oder Briefkontakt bitten.
Wer gerne selbst Menschen in Gefängnissen unterstützen möchte, kann ihnen Briefe schreiben, sie im Gefängnis besuchen oder ihnen auch Geld zusenden. Die a.r.a.p. hat auf ihrer Webseite Merkblätter mit wichtigen Informationen dazu veröffentlicht.

ZOÉ SONA

a.r.a.p.
Die Gruppe against repression against prison (a.r.a.p.) berät und unterstützt Menschen während und nach dem Gefängnisaufenthalt.

■ Im Netz
arapberlin.wordpress.com

■ Feministisches Beratungsbüro
c/o Secondhand-Buchladen Müßiggang (Treppe hoch)
Oranienstraße 14a

association ★ 14a in der Presse

Dienstag, Juli 3rd, 2012

Heute erschien ein kurzer Artikel über das Ladenprojekt in der Printausgabe der taz.

Kompletter Artikel auch Online: [hier] oder als [PDF]

Das Sozialprojekt „14a“

Am Heinrichplatz haben sich verschiedene soziale Projekte als Kollektiv organisiert, um Menschen in Not zu beraten oder einfach nur gute Tipps für den Behördendschungel zu geben
[…]

Darüber hinaus steht auch eine Infrastruktur zur Unterstützung von Selbstorganisierungsprozessen bereit.

[…] Die Räume gehören der Genossenschaft Luisenstadt. In einem Bewerbungsverfahren gab die Genossenschaft dem Kollektiv den Vortritt vor anderen kommerziellen Nutzungen. Schaut man sich den Rest des Heinrichplatzes an, würde man sich wünschen, dass manch anderer Hauseigentümer ein ähnlich soziales Bewusstsein hätte. […]

[…] Wer das Projekt unterstützen oder mitmachen will, kann das auf vielerlei Weise tun. Abgesehen davon, dass sich das Kollektiv über Spenden freut, stellt es seine Räume für Gruppen und Initiativen aus Berlin bereit. […]

… und natürlich stehen die Räume auch Gruppen und Initiativen zur Verfügung, die nicht aus Berlin kommen ;)