Diskussion mit Thomas Kuczynski

Im Rahmen des Grundrisse-Lesekreises
association ★ 14a
Beginn: Mi, 04.04.2018 19 Uhr

Offene Diskussion mit Thomas Kuczynski

Thomas Kuczynski ist Autor des 2017 im VSA Verlag erschienen Buches Karl Marx: Das Kapital Kritik der politischen Ökonomie, Erster Band Buch I: Der Produktionsprozess des Kapitals.

Mit ihm findet in den Räumen der association 14a eine Vorstellung der Entstehungsgeschichte seiner überarbeiteten und neu aufgelegten Ausgabe des Kapitals von Karl Marx statt.

Im offenen Gespräch werden wir uns mit ihm gemeinsam Fragen zu Krise, Kapital, Geld und möglichen Akkumulationszyklen nähern.

Lesen gegen Überwachung

Lesung und Diskussion
Mi, 28. Oktober 2015 um 20:00 Uhr

Herbstlesung 2015

Bundesweite Lesungen: https://lesen-gegen-ueberwachung.de

Seit Sommer 2013 wissen wir dank Edward Snowden, in welchem Ausmaß unsere Kommunikation und unser Handeln im Netz gespeichert und analysiert werden. Die Systeme zur vollumfänglichen Überwachung und Kontrolle werden derweil weiter ausgebaut. Es liegt in unserer Verantwortung als mündige Gesellschaft, eine Debatte darüber zu führen, wie wir diesem Angriff der Exekutive auf ihre Bürger*innen begegnen wollen.

Wir lesen Texte, die die Hintergründe des Themas beleuchten, geben anschließend Raum für Fragen sowie Diskussion und zeigen Handlungsoptionen auf.

Lokale Veranstalter: Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung Berlin (https://www.vorratsdatenspeicherung.de), Digitalcourage e.V. (https://digitalcourage.de) und #wastun gegen Überwachung (https://wastun.jetzt)

Lesen gegen Überwachung

Lesung und Diskussion
Di, 10. Februar 2015 um 20:00 Uhr

Unser Beitrag zum Safer-Internet-Day

Wir wissen dank Edward Snowden, in welchem Ausmaß unsere Kommunikation und unser Handeln im Netz gespeichert und analysiert werden. Die Systeme zur vollumfänglichen Überwachung und Kontrolle werden derweil weiter ausgebaut. Es liegt in unserer Verantwortungals mündige Gesellschaft, eine Debatte darüber zu führen, wie wir diesem Angriff der Exekutive auf ihre Bürger*innen begegnen wollen.

Wir lesen Texte, die die Hintergründe des Themas beleuchten, geben anschließend Raum für Fragen sowie Diskussion und zeigen Handlungsoptionen auf.

Veranstalter: Arbeitskreis gegen Vorratsdatenspeicherung Berlin und #wastun gegen Überwachung innerhalb der bundesweiten Aktion: https://lesen-gegen-ueberwachung.de/

Betriebskostenabrechnung

Informationsveranstaltung
mit Ewa Gill von der Berliner Mietergemeinschaft
Di, 08.01.2013 um 19 Uhr

Alle Jahre wieder flattert die Betriebskostenabrechnung in’s Haus.

Häufig ist sie reichlich kompliziert, oft führt sie zu Nachzahlungen und fast immer erzeugt sie Beratungsbedarf.

In Zusammenarbeit mit dem Ladenprojekt 14a lädt daher die Berliner Mietergemeinschaft zu einer Informationsveranstaltung über Betriebskosten ein.
Es wird eine Rechtsanwältin für die notwendigen Informationen und Auskünfte sorgen.

Genossenschaften und soziale Bewegungen

Veranstaltung mit dem Biocollective aus Berlin
Di, 30.10.2012 um 19:30 Uhr

am Beispiel des Biocollective in Griechenland

Nach einer Einführung zur Situation in Griechenland und zu verschiedenen Selbsthilfe- Ansätzen wird als ein Beispiel das Biocollective auf Kreta vorgestellt. Es organisiert wirtschaftliche Selbsthilfe und gesellschaftliche Solidarität, indem die Mitglieder auf brachliegenden Olivenhainen ernten, und damit sowohl selbst Geld verdienen, als auch zum Beispiel Streikende unterstützen.

Veranstaltet wird der Abend vom NETZ für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg e.V, in Kooperation mit CONTRASTE – Monatszeitung für Selbstorganisation, Redaktion Berlin, Netzwerk Selbsthilfe und ZdK – Zentralverband deutscher Konsumgenossenschaften.

Weitere Termine der „Veranstaltungsreihe zum Internationalen Jahr der Genossenschaften 2012″ .

EFA-Vorbehalt ¦ ECMSA

Infoveranstaltung
Donnerstag 24.5. 19.30
english below …

Infoveranstaltung zum EFA-Vorbehalt / Discussion on the suspension of the ECMSA

Solidarität statt Ausgrenzung!

Die Bundesregierung hat das Europäische Fürsorgeabkommen (EFA) ausgesetzt – mit gravierenden Konsequenzen für in Deutschland lebende EU-Bürger, die ALG II-Leistungen beziehen. Diese erhalten seit März ablehnende Hartz IV-Bescheide bzw. bestehende Bescheide werden aufgehoben. Betroffen sind in Berlin ca. 10.000 Leute. In mehreren Entscheidungen der Berliner Sozialgerichte wurde dieser Praxis zumindest einstweilig ein Riegel vorgeschoben. Dennoch verschicken die Jobcenter – zum Teil völlig willkürlich – weiterhin Negativbescheide.

Der Vorbehalt gegen das EFA ist Teil der Reaktion der Bundesregierung auf die Krisenerscheinungen der letzten Jahre. Aus Sorge vor „Einwanderung in die Sozialsysteme“ werden diese präventiv dicht gemacht. Krisengewinner Deutschland kündigt einseitig die europäische Solidarität. Während hierzulande vom „Jobwunder“ und von den höchsten Steuereinnahmen aller Zeiten die Rede ist, sollen die Leute in den von der Krise am stärksten betroffenen Staaten sehen wo sie bleiben. Wir sagen: Solidarität statt Ausgrenzung!

Die Infoveranstaltung liefert aus anwaltlicher Sicht einen Überblick über den Stand des juristischen Kampfes gegen die ausgrenzende Politik der Jobcenter und der Bundesregierung. Zudem wird der Stand der Kampagne gegen den EFA-Vorbehalt vorgestellt; Betroffene kommen zu Wort und haben die Möglichkeit, Beistand zu finden.

Eine Veranstaltung der Sozialberatung am Heinrichplatz (14a.blogsport.de) in Zusammenarbeit mit efainfo.blogsport.de.

 

Discussion
Thursday, May 24th, 19.30

Solidarity, not exclusion!

The german government has suspended the „European Convention on Medical and Social Assistance (ECMSA, German: „Europäisches Fürsorgeabkommen, EFA) – with grave consequences for EU citizens who live in Germany and receive ALG II-benefits. Since March they receive negative decisions on their Hartz IV-applications and ongoing payments are cancelled
respectively. This affects about 10.000 people in Berlin. Several rulings from Berlin social courts have banned these practices by the
Jobcenters. Still the Jobcenters make negative decisions, partially arbitrarily.

The suspension of the ECMSA is part of the federal government’s reaction to the economic crisis of the last years. The social systems are pre-emptively closed because of fear of immigration. Germany as the big winner of the crisis is hereby suspending European solidarity. While in this country politicians talk about a „job miracle“ and about the highest tax revenues ever, people in the states most affected by the crises can look out for themselves. We say: Solidarity, not exclusion!

The discussion will center on the current state of the judicial proceedings against the politics of exclusion by the federal government that is enforced by the jobcenters. Also the campaign against the reservation against the ECMSA will be presented; affected people will have their say and the possibility to find help. Discussion will be in German but we can organize silent translations to English.

The discussion is organized by the helpdesk on Heinrichplatz in cooperation with efainfo.blogsport.de.

Die zweite Generation der Gastarbeiter erzählt

Vortrag
Mi, 21.3.2012 um 19:00 Uhr

Geschichten vom Syntagma.

Vom Aufstand der Jugend zur Selbstorganisation im Krisenlabor Griechenland.

Die Veranstaltung stellt einen Versuch dar, die Entwicklung seit 2008 ansatzweise zu beschreiben und einzuordnen.

Unter dem Spardiktat der Krise spitzen sich die sozialen Bedingungen und Kämpfe zu, wobei die Protagonisten der Kämpfe sich teilweise aufeinander beziehen, teilweise ohne Bezug aufeinander agieren. Zugleich formiert sich ein breiter Rassismus und sozialer Kannibalismus in der Gesellschaft. Im Kampf dagegen fangen Migrant_innen und die „Bewegung“ an, sich aufeinander zu beziehen, neue politische und soziale Organisisierungsformen entstehen.

Dekonstruktion des Heroischen

Vortrag
Mi, 22.2.2012 um 19:30 Uhr
Referent: Michael (Sozialberatung am Heinrichplatz)

Ein ehemaliger KB-Kader erzählt

Der 1971 in Hamburg gegründete Kommunistische Bund (KB), der seinerzeitigen sog. ML-Bewegung in der BRD zuzurechnen, gab die Organisationszeitschrift Arbeiterkampf (AK) heraus. Im Zuge diverser Organisationsspaltungen wurde diese 1991/1992 umbenannt in die bis heute erscheinende Zeitschrift analyse & kritik (ak). Vor allem über dieses Periodikum gelang es dem KB in der zweiten Hälfte der 70er Jahre in die diversen sozialen Bewegungen sowie in den Gründungsprozeß der bunten und alternativen Listen hineinzuwirken, aus denen sich dann die Partei der Grünen herauskristallisierte.
Über den KB ist 2002 die hervorragende Untersuchung von Michael Steffen erschienen: Geschichten vom Trüffelschwein -Politik und Organisation des Kommunistischen Bundes 1971 bis 1991 (Verlag Assoziation A). Diese stützte sich auf öffentliche und interne Materialien des KB, sowie intensiven Korrespondenzen und Interviews mit einer Vielzahl ehemaliger Leitungskader des KB. Zu dieser Liga gehörte der Vortragende nicht. Vielmehr war er auf der untersten Arbeitsebene als KB-Kader tätig. Den Schwerpunkt bildete neben der Organisations- die antirep/antifa-Arbeit. Solche Leute traten weder als vermeintlich orientierend Wirkende bei bündnispolitischen Verhandlungen auf (Aktionseinheiten, etc.), noch schrieben sie Artikel, die anderen die Welt erklären sollten. Wir waren schlicht „Umsetzer_innen“ der jeweiligen Beschlüsse. Hier: Vorwiegend in Nordrhein-Westfalen, nicht gerade ein Schwerpunkt der ML-Bewegung. In dieser Funktion waren wir aber auch Ziel staatlicher Aufklärungsbemühungen und Einschüchterungsversuche.

Die Veranstaltung bietet einen diesbezüglichen, zwangsläufig subjektiven, Erlebnisbericht:

  • Wieso stößt ein aus der christlichen Jugendarbeit kommender Mensch 1974 zur radikalen Linken?
  • Was hat man da konkret gemacht?
  • Wie lebte es sich im Fadenkreuz des Staatsschutzes? Und wie ging man damit um?
  • Wie verdaute man die Zerlegung diverser Illusionen und Fehleinschätzungen, die sich im Laufe der Jahre als solche erwiesen?

Und bei Interesse: Wie versuchte man, den verbleibenden, nicht unerheblichen Kernbestand an Erfahrungen und Erkenntnissen, über die Zeiten des Niedergangs der sozialen Bewegungen zu retten?
Das wird kein Blick zurück im Zorn, im Gegenteil: Es soll ein mit diversen Dokumenten und Anekdoten untermalter Blick zurück in eine Zeit sein, über die heute eine vielfach verzerrte Rezeption erkennbar ist. Wir waren zwar nicht schlecht. Aber so toll, wie es im Nachhinein von diversen seinerzeitigen Akteuren dargestellt wird, waren wir bei Weitem auch nicht. Wir waren – nach der jahrzehntelangen faschistischen und restaurativen Politk in Deutschland – die Wieder-Anfänger_innen eines linksradikalen Lebensentwurfes.

zum Audiomitschnitt

Link zu Video
„40 Jahre linke Bewegung, 40 Jahre ak – Geschichte einer Zeitung“

Zur Geschichte und Gegenwart des linken Buchhandels

Vortrag
Mi, 25.01.2012 um 19:30 Uhr.

Vom Verband des linken Buchhandels (VLB), Druckereien, Verlage bis heute.

Seit zwei Jahren befinden sich bundesweit linke Buchläden wieder in den Schlagzeilen. Übereifrige Staatsanwälte hatten bei ihnen im Monatstakt Durchsuchungen beantragt. Sie wollten die Läden kriminalisieren, weil sie einigen Herausgeber_innen konspirativ hergestellter Zeitschriften nicht habhaft werden konnten… mehr dazu: http://unzensiert-lesen.de/

Wir sind gespannt, was uns im neuen Jahr von dieser Seite noch erwarten wird.

Zunächst jedoch wird es uns Anlass genug sein, Ausflüge in die Geschichte des linken Buchhandels zu unternehmen. In den 1970er Jahren existierte ein eigener Verband des linken Buchhandels (VLB). Geboren aus den Revolten um 1968 bildete er für die radikale Linke Westdeutschlands eine wichtige Anlaufstelle. Im Rahmen seiner Promotionsarbeit hat sich unser Referent, Uwe Sonnenberg, in die Geschichte des VLB eingearbeitet. In seinem Vortrag wird er uns einen Abriß der Entwicklung des Verbandes geben.

Was war eigentlich der VLB, der Verband des linken Buchhandels? In welcher Situation, zu welchem Zweck hat er sich gebildet?

Warum gibt es den VLB nicht mehr?

Weitere Fragen insb. für die Diskussion:
Würde ein VLB heute noch Sinn machen? Gibt es alternative Formen der Kooperation linker Buchläden, Verlage, Druckereien? Gibt es überhaupt noch eine Kooperation oder wurschteln alle so vor sich hin und stöhnen unter dem ökonomischen Druck? Oder richtet das Internet eh langsam alle linken Buchläden und Infoläden zugrunde? Ist das Internet ein guter Ersatz? Was ist denn überhaupt heute das Selbstverständnis linker Buchläden?
Auch andere linke Buchläden sind angefragt und herzlich eingeladen an der Diskussion teilzunehmen.